Patienteninformationen

Liebe Besucher!

Dieses Video wurde uns freundlicherweise von der Firma Abbott zur Verfügung gestellt. Es zeigt Ihnen den beispielhaften Ablauf einer Allgemeinnarkose (hier dargestellt in der Universitätsklinik Würzburg). Es würde uns sehr interessieren, ob Ihnen das Video eine Informationshilfe ist. Natürlich kann dieses Video eine persönliche Aufklärung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

- Das Team der Tagesklinik Lehe -

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Sehr geehrte liebe Patientin, lieber Patient! Liebe Eltern!

Bei Ihnen / Ihrem Kind ist eine ambulante Operation geplant, bei der wir Ihnen als Anästhesisten (Narkoseärzte/-ärztinnen) zur Seite stehen werden. Wir haben eine mehrjährige spezielle Facharztweiterbildung absolviert und verfügen über eine große Berufserfahrung insbesondere auch auf dem Gebiet der ambulanten Narkosen. Obwohl die von uns durchgeführten Narkosenverfahren durch die Anwendung gut verträglicher Medikamente und den Einsatz moderner Überwachungsgeräte sehr sicher sind, ist es wichtig, dass Sie sich an einige „Spielregeln“ halten, um Unannehmlichkeiten oder sogar Komplikationen zu vermeiden. In Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt (Vordruck „An den Hausarzt“) legen Ihr Operateur und wir die notwendigen Voruntersuchungen für Ihren Eingriff fest.
Bringen Sie uns ggf. die Untersuchungsergebnisse (Laborwerte, Ekg usw.) sowie den ausgefüllten Patientenfragebogen zum Narkosevorgespräch mit.

Wichtig: Denken Sie an Ihre Versichertenkarte!

Vor der Operation:
Beachten Sie folgende Punkte, sofern bei dem Narkosevorgespräch nichts anderes mit Ihnen vereinbart wurde: Erlaubt ist bis sechs Stunden vor dem OP-Termin die Einnahme einer leichten Mahlzeit (z.B. 1 Scheibe Toast mit Marmelade, eine Tasse Kaffee, Tee oder Milch) Danach dürfen Sie nichts mehr essen oder trinken. Außerdem dürfen Sie während dieser Zeit nicht rauchen, lutschen oder Kaugummi kauen. Allerdings ist die Einnahme von einigen Medikamenten mit zwei Schluck Wasser bis zwei Stunden vor dem OP-Termin erlaubt. Diese Medikamenteneinnahme am OP-Tag werden wir mit Ihnen beim Vorgespräch festlegen. Bitte tragen Sie zur Operation keine Zahnprothesen (evtl. einen Prothesenbehälter mitbringen), Kontaktlinsen, Make-up, Schmuck oder Piercing! Verändert sich Ihr Gesundheitszustand, rufen Sie uns bitte an.

Nach der Operation:
Sie werden von uns und unserem Team im Aufwachraum betreut, bevor wir Sie in Begleitung nach Hause entlassen. Im Aufwachraum dürfen Sie schon etwas trinken und zu Hause in der Regel normal essen und trinken. Im Anschluss an die Operation benötigen Sie eine Begleitperson, möglichst mit Pkw, die sich nach der Operation um Sie kümmert und auch noch bis zum nächsten Morgen in Ihrer unmittelbaren Nähe ist. Dies ist wichtig und Bedingung für die Durchführung Ihrer ambulanten Operation.

24 Stunden nach einer Narkose dürfen Sie keinen Alkohol trinken, Fahrzeuge führen, Maschinen bedienen oder Verträge unterschreiben.

Die Narkose (Allgemeinanästhesie)

Die Allgemeinanästhesie („Vollnarkose“) wird mit modernen Narkosemedikamenten durchgeführt, die ein schnelles und sicheres Einschlafen und Aufwachen gewährleisten. Eine dauerhafte Beeinträchtigung Ihres Befindens findet nicht statt. Nach der Anlage eines venösen Zuganges erfolgt die Gabe von Narkosemedikamenten direkt in die Vene, wobei ein schnelles Einschlafen gewährleistet ist. Ebenso ist jede Schmerzempfindung sicher ausgeschaltet. Zur Sicherung der Atemwege erfolgt in Narkose die Einlage einer Atemmaske in den Rachenraum (Larynxmaske) oder ggf. die Einführung eines Beatmungstubus in die Luftröhre (Intubation). Während der gesamten Operation werden kontinuierlich Narkosemedikamente verabreicht, so dass Sie während des Eingriffes auf keinen Fall aufwachen können. Wir werden während der gesamten Operation Ihre Körperfunktionen mit Überwachungsgeräten kontrollieren (Monitoring). Wenn die Operation beendet ist, sind Sie schon nach wenigen Minuten wieder wach.

Die Risiken eines jeden ärztlichen Eingriffes sollte jeder Patient kennen, es sei denn, Sie weisen uns im Gespräch von vornherein darauf hin, dass Sie darüber nichts wissen möchten. Grundsätzlich bestehen Risiken bei jeder Narkoseform.

Grundsätzliche Risiken sind: Infektionen, Atem- und Kreislaufstörungen, Allergien, evtl. notwendige postoperative Krankenhausbehandlung, Übelkeit und Erbrechen. Nach einer Allgemeinnarkose können vorübergehend leichte Beschwerden im Hals-Rachenraum (z.B. Halsschmerzen, Heiserkeit) auftreten, sehr selten sind Übelkeit und Erbrechen – abhängig von der Art des Eingriffes. Die Beschädigung, insbesondere von bereits schadhaften Zähnen ist möglich (weisen Sie uns bitte auf schadhafte Zähne hin!)

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